Spinnprobe
Dienstag, Februar 24th, 2009bevor ich mir die Karden zugelegt habe, hatte ich ein wenig von meiner grauen Merino mit Ramie verzupft. Also beide Fasern aufeinandergelegt, oben und unten angefasst und auseinandergezogen. Ungefähr gefühlte 4 Millionen Mal, bis sich beide nicht mehr unterscheiden ließen. Dann wars irgendwie… ein kurzes, breites oben und unten ein wenig strubbeliges Mischmasch. Ich hab dann letztens mal probiert, ob sich das spinnen lässt. Jo, klappt.
Dann habe ich noch eine pinke Merino- Seide Mischung im Probetütchen gefunden, das bei meinem Joy dabei war. Kann ich auch spinnen. Das lustigste war aber, das Garn heut fertigzumachen: ich habe das gegen die Wand gekloppt nach dem Waschen. Nett! Und der Dreh, der vorher drin war ist auch raus. Es funktioniert also auch bei mir
Technische Daten: 56 m und 18 g.

Was schade, aber dennoch interessant ist: das Pink dominiert! Ob das daran liegt, dass ich eine ausgeprägte Pink- Abneigung habe, obwohl ich sonst fast alle Rottöne mag (80er- Schock)? Oder ist das grau einfach zu hell? Kann man Farbwirkung bei so etwas überhaupt voraussagen? Ja, sollte man, falsche Frage also. Nochmal: kann ich Farbwirkung bei so etwas überhaupt vorraussagen? Ich werde an dem anderen pinkigen Gedöns weitertesten, das ich nich bekommen habe.
Jetzt ist aber erstmal Baumwolle dran, in Baumwollbuschfarben. Noch kämpfe ich, der lange Auszug will “immer noch” nicht so recht, das wird immer mehr ein double draft, also langer Auszug mit anschließendem Blobs plattmachen. War schon beim letzten Versuch beim Spinntreffen so *grummel* Vielleicht sollte ich einfach mal meine Finger stillhalten und das Garn machen lassen? Aber dann sieht es so unregelmäßig aus. Ich werde noch hinter das Geheimnis kommen, da bin ich ganz sicher.





