Wiederholung
Freitag, August 13th, 2010ich weiß nicht ob es schon mal fotografierte *flöt* aber ich finde das Muster immer noch so superschön…

Dieses Mal habe ich es auf meine Tastatur gelegt wegen des Größenvergleichs ![]()
ich weiß nicht ob es schon mal fotografierte *flöt* aber ich finde das Muster immer noch so superschön…

Dieses Mal habe ich es auf meine Tastatur gelegt wegen des Größenvergleichs ![]()
nur ein Zwischendurch- Foto, weil ich das Muster, das die Fadenführung macht, so schön finde:

na das finde ich doch furchtbar spannend: ein Autorennen mit einem echten Auto in klein ![]()
Autorennen
gefunden über cheeseburger
Gestern hatte ich ja nicht so wahnsinnig viel Zeit, da langte es grade dafür die technischen Daten zu posten *g*
Bis heute habe ich es nun geschafft, beide Spindeln auszuprobieren und stellte fest sie laufen prima!
Die Kreuzspindel mochte ich auf Anhieb sehr gerne, wir harmonieren bestens. Da ist die blaugrüne Seide drauf, die zu einem Top werden will. Da man neue Sachen ja erst mal ausreizen will, sind die ersten 50 Meter verdammt dünn geworden und ich muss sehen, ob ich so weitermachen will und möglicherweise 6fach zwirnen muss um auf NS > 2 zu kommen. Ich habe eigentlich keine gesteigerte Lust, das bisher gesponnene abzuwickeln und irgendwelche Testzwirnungen zu machen.
Mit dieser Spindel zu spindeln ist so unglaublich entspannend, so gar das völlige Gegenteil von höher schneller weiter und ich mag es einfach zu gern zu sehen wie das Garn entsteht und beim Aufwickeln mit dem Faden grade eben über die Arme zu gleiten, um ein schönes akkurates Knäuel zu erhalten und immer wieder zu sehen wie die Farbschattierung sich ändert.
Mag sein, dass sich dieses Gefühl ändert wenn der Reiz des neuen weg ist; es ist meine erste Kreuzspindel. Aber erstmal möchte ich meine neue Eroberung einfach nur genießen
Die Kopfspindel habe ich erst heute in der Kaffeepause ausprobiert. Sie ist schön und sie spinnt sehr gut. Der Haken ist prima, und auch die drei Einkerbungen machen das Spinnen entspannend. Aber sie ist auch sehr ungewohnt und ist völlig verschieden zu meiner bisherigen Leib- und Magen- Spindel, der Olivenholzspindel von Frau Wolf. Mag sein, dass es die 5 Gramm mehr Gewicht ausmachen, die etwas größere Länge des Schafts oder die ausgeprägtere Kopflastigkeit - oder alles zusammen, auf jeden Fall fühlt sie sich ganz anders an als meine vorherigen Spindeln. Nicht schlecht, nur anders. Sie ist filigran, kommt mir aber groß vor. Ein wenig widersprüchlich eben ![]()
Wie gesagt, wir hatten nur ein Viertelstündchen um uns kennen zu lernen und sie macht einen tollen Faden. Ich bin sicher, dass wir gute Freunde werden
Nun ist die Seide auch endlich trocken und im Falle der petrolfarbenen neu geflochten.
Zum Färben hatte ich die auch geflochten, deutlich lockerer, aber als Doppelzopf. Daher ist die Farbe nicht ganz durchgegangen, aber ich finde den Effekt ganz hübsch.
Wie die dunkelmetallischen Flecken in das rot kommen, weiß ich aber nicht. Dieser Strang war nicht geflochten, als er in die Farbe tauchte und der Topf war mit Sicherheit groß genug und es kann auch nicht an mangelnder Farbe gelegen haben *LOL*
Was müsste ich also tun, um diesen Effekt zu wiederholen?

ich hatte mal buntes Leinenflausch, das ich mir bestellt hatte, aber mit dem ich mir nie einig geworden bin wie ich es am Schönsten verarbeite. Nach ewigen Pröbchen hier und da habe ich es nun vertauscht und dafür Alpaka bekommen. Ich bin hin und weg und völlig begeistert, will es unbedingt anspinnen.
Zum mal eben anspinnen und testen ist Rad doof, für ein paar Meter Garn mag ich das nicht. Meine Spindeln sind aber grad besetzt (und die IST noch unterwegs), also musste ich zwangsläufig meine halbfertige gelagerte Spindel fertigmachen. Heißt: ich musste den Stab unten und oben noch anspitzen, unten zumindest soweit, dass der Stab auch durch das kleine Loch des Rads Wirtels passte und in das kleine Loch meines Kerzenständers meiner Spindelschale. Hab ich dann auch gleich gemacht - und angesponnen.

Ich stelle fest: hab ich gut gemacht. Die Spindel läuft ganz anständig, nicht schnell, aber relativ lange und ruhig. Ich werde sie also gut nutzen können. Trotzdem werde ich wohl meine Spindelbauerkarriere an den Nagel hängen, erstens können das andere besser als ich und ich kann besser spinnen.
Das Alpaka ist wunderschön (und so viiiel!), hat eine göttliche Farbstellung und lässt sich prima verarbeiten. Ich habe mal von Krümismama ebenso schönes Babyalpaka in dunkelbraun und weiß bekommen, das ergänzt sich ganz wunderbar. Mit beiden Alpakas habe ich ein Luxus- Problem: ich kann das sehr dünn spinnen. Beides soll neben noch anderen Garnen mal in einem Wolfspulli landen. Die Frage ist nun ob ich es tatsächlich dünn spinne und als cable zwirne, damit es ein wenig robuster wird oder doch lieber “dicker” und normal dreifädig mit etwas mehr Körnung. Nun, noch ist genug Zeit, weil der Pulli bislang nur als Gedanke in meinem Hirn haust…
… als Lady Hesketh - Fortescue auf der Straße nach Middlesborrough
*g* sorry…
was ich wirklich sagen wollte: sagenhaft und Mist! Sagenhaft, was das Muster anbelangt. In der Mitte des Sterns des letzten Musters wird ja eine Masche in Kontrastfarbe links gestrickt, das ergibt inmitten des Sterns einen wundervollen Effekt, über den ich mir vorher gar keine Gedanken gemacht habe:

Die Sternenstrahlen außen bestehen aus je einer Masche, aber im Zenrum entsteht durch die mittige linke Masche quasi ein Kreuz, das den Stern vervollkommnet und ihn richtig strahlen lässt. Ein kleines Detail, aber sehr wirkungsvoll. Auch die gesamte Farbaufteilung macht einen sehr durchdachten Eindruck, diese Quasi- Symmetrie in gold/ rot/ goldenem Hintergrund mit jeweils blauem Muster wirkt sehr sonnig, ist mir sehr willkommen und ich freue mich aufs Tragen.

Und ich freue mich aufs fertig gestrickt haben. Das letzte, was ich für dieses Tuch immerzu gemacht habe, war nachspinnen. Erst das Rot, zuletzt das Blau, nun bin ich am Ende von Goldgelb angelangt. Aber zumindest weiß ich, dass ich noch dreizehn Reihen muss. Dreizehn, das ist noch eine ganze Menge, auch wenn es nicht viel klingt. ich werde erst mal 25g nachkardieren und spinnen und inständig hoffen, dass ich damit hinkomme. Und ich weiß immer noch nicht, wie der Rand aussieht. Muss da überhaupt ein Rand drum?
*ächz* das hört sich nach so wenig an, so als wäre es schon fast fertig, aber das zieht sich und obwohl die meisten Maschen in meinem wunderschönen Lieblingsgelb sind habe ich so langsam aber sicher keine Lust mehr.
Wenn es fertig ist kommen ja noch Strickkordeln an die Ecken und eigentlich wird das ganze Tuch noch mit einer Häkelkante versehen. Das mag ich nicht und ursprünglich war ich am überlegen ob ich statt dessen eine Strickkordel drumrum stricke. Das sieht bestimmt gut aus, ist aber genauso bestimmt ein Haufen langweiliger Arbeit, richtige Arbeit, die in Arbeit ausartet.
Na gut, für diese Entscheidung habe ich ja noch 21 lange Reihen Zeit.
Heute habe ich mich dann etwas Anderem gewidmet:

Jaja, wieder sehr sonnige Farbtöne, aber das brauche ich zur Zeit unbedingt, nach draußen gehen oder nur gucken frustriert mich doch sehr.
Das sind Kammzug- Reste mit superwash- Wolle und 30% Seide, drum glänzt es so schön. Insgesamt sind es 150g und ich habe 3 Häuflein gemacht zu je 50g. Jede Farbe wird einzeln gesponnen und dann alle zusammen verzwirnt. Das sollte eine lebendige aber nicht zu unruhige Mischung ergeben, die ich zu schicken schlichten Socken mit einer Sonnentätowierung am Schaft verstricken will.
Ich habe leider gar kein vorher- Foto, das ist nämlich eines von den Flauschs die ich beinahe selber gefärbt habe *g* In Wirklichkeit habe ich nur zugeguckt, “ah” und “oh” und “oh, krieg ich das auch?” gesagt und ab und zu mal umgerührt oder ausgespült. Und überall meinen Senf dazugegeben. Spannend wars auf jeden Fall und ich habe gar keine Angst mehr vorm Färben
meinen neuesten Anfang habe ich zu meinem Mittagspausen- und unterwegsprojekt erklärt, solange es noch klein genug ist: Kaita

Die Anleitung ist finnisch und eigentlich hätte ich unten anfangen sollen (glaube ich, ich kann kein finnisch), aber ich weiß nicht wie weit mein selbstgesponnenes weißes Kaschmir reicht. Ich meine mich erinnern zu können und ich habs auch so notiert, dass es 500 m sind. Jetzt nach ein paar gestrickten Runden und so auf dem Knäuel frage ich mich, ob das wohl stimmen kann oder ob ich mich verzählt/ verrechnet habe und das doch ein paar mehr Meter sind. Egal. Der Plan ist das Muster solange zu stricken bis weiß alle ist. Rechnerisch mit den 500 Metern war das ca ein fünftel Pulli, also ein bisschen mehr als die Passe. Im Moment fühlt es sich aber so an alls würde es ein Allover- Muster werden. Mal gucken. Das braune ist übrigens der Rest von meinem Grissom- Pulli.
am Mittwoch war ich bei KrümisMama und jetzt habe ich bunten Flausch. Noch ist nicht alles trocken, die Seidenbourettes sind am schnellsten getrocknet und die roten habe ich gestern Abend mal zu Punis verarbeitet, weil ich die eigentlich nicht irgendwo einkardieren wollte (wofür die Bourettes ja gerne genommen werden) sondern gerne einen richtigen Faden spinnen wollte. Mal sehen, ob es klappt. Überraschenderweise glänzen die Punis sogar ein wenig

was mich noch überrascht hat: Färben ist gar nicht so aufwendig wie ich mir das vorgestellt hatte und es macht Spaß, jedenfalls in netter Gesellschaft!
Nachtrag: spinnen klappt aus den Punis ganz prima!